Frischzellenkur für den Markt. Carina Fenz über die neuen Strukturen für den Oberwarter Wochenmarkt.

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Januar 2019 (03:07)

Seit 177 Jahren gibt es jeden Mittwoch den Oberwarter Wochenmarkt, der nicht nur für die Marktfahrer ein wichtiger Warenumschlagplatz ist, sondern auch Frequenzbringer für die Innenstadt. Weil es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Anrainerbeschwerden wegen der Marktzone in der Ambrosigasse kam, soll jetzt ein Teil des Marktes in die Bahnhofstraße und in den Park verlegt werden. Bevor diese Neustrukturierung kommt, will die Stadt aber erst einmal die Standler fragen.

Kommen die neuen Zonen dann nur halb so gut an, wie damals die Verlegung des Bauernmarktes vom Badparkplatz in den Park, dann hat die Stadtgemeinde wieder einmal alles richtig gemacht. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Markttradition wird in Oberwart zwar nicht aussterben, aber die Marktstandler werden aufgrund des fehlenden Nachwuchses immer weniger. Und genau deshalb ist es so wichtig, Teile des Marktes in die Bahnhofstraße und den Park zu verlegen, um die Kunden auch auf die innerstädtischen Geschäfte aufmerksam zu machen. Da gewinnt dann nämlich erstens die Wirtschaft und zweitens können die Anrainer in der Ambrosigasse dann wieder ruhiger schlafen.