Ganze Region profitiert mit. Carina Fenz über die Entwicklung der „Mona Naturprodukte GmbH“

Von Carina Fenz. Erstellt am 16. Januar 2019 (03:18)

Als die Oberwarter Molkerei im Jahr 2009 den Umstieg von Milch auf Soja wagte, war noch nicht absehbar, welches Potenzial pflanzliche Nahrungsmittel entwickeln werden. Heute, knapp zehn Jahre später, ist die Entwicklung der „Mona Naturprodukte GmbH“ und der ehemaligen Molkerei eine Erfolgsgeschichte. Mit einem Exportanteil von 90 Prozent und einem Jahresumsatz jenseits der 40 Millionen Euro ist die Marke „Joya“ in mehr als 30 Ländern, darunter beinahe ganz Europa aber auch in Russland und im Nahen Osten, ein Begriff.

Für das Unternehmen kam die Umstellung von Milch auf Soja damals genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn fleischlose Ernährung gilt für immer mehr Menschen als Schlüssel für einen gesunden Lebensstil. Das mag zum einen mit der Unverträglichkeit von Lebensmitteln zusammenhängen, zum anderen aber auch mit den teilweise fragwürdigen Produktionsbedingungen in der Fleischindustrie. Fix ist, dass auch die Region vom Erfolg der „Mona“ profitiert – mit mittlerweile mehr als 110 Mitarbeitern gehört das Unternehmen schließlich zu den größeren Arbeitgebern in der Region und der Zenit ist noch lange nicht erreicht.