Grenze hindert nicht zu helfen. Über eine Welle der Hilfsbereitschaft für die Erdbebenopfer in Kroatien

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Januar 2021 (04:32)

Solidarität ist das Gebot der Stunde. Ganz egal, ob es die Welle der Hilfsbereitschaft in der Corona-Krise ist, wo sich zahlreiche Privatpersonen, Organisationen, Geschäfte und politische Gruppen für besonders Gefährdete engagieren, um Einkaufsdienste zu übernehmen oder Besorgungen für ältere, hilfsbedürftige Personen erledigen, um diese Personengruppen besonders zu schützen.

Oder ob es beispielsweise der Einsatz des Güssinger Reisefotografen Patrick Violo ist, der im Herbst die Karawane der Menschlichkeit ins Leben gerufen hat und Tonnen an Hilfsgütern und Spenden ins Flüchtlingslager nach Moria gebracht hat. Aktuell hat sich in den vergangenen Tagen auch eine Welle der Hilfsbereitschaft nach den verheerenden Erdbeben in der kroatischen Region Petrinja vom Südburgenland aus ausgebreitet.

Für die Initiatoren der Spendenaktion, Manuela Molnar, Thomas Lagler und Thomas König, ist es eineHerzensangelegenheit, jenen Menschen zu helfen, die jetzt vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Viele Südburgenländer haben mit ihrem Beitrag wieder einmal bewiesen, dass sie wahre Helferleins sind und damit ein Zeichen gesetzt, dass man in schwierigen Momenten füreinander da ist — Grenze hin oder her.