Guter Einstand sieht anders aus. Michael Pekovics über den Verkauf des EKO Oberwart.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 06. September 2017 (05:28)

Das EKO dürfte auch nach dem Verkauf nicht in ruhiges Fahrwasser kommen. Das lässt der „Einstand“ des neuen Eigentümers vermuten, der sich gleich mit saftigen Mieterhöhungen bei den Geschäftsleuten „vorstellte“ und, wie man hört, bei einem überraschenden, quasi „inoffiziellen“ Besuch nicht gerade freundlich mit einzelnen Unternehmern umgegangen sein soll.

Weder die Mieter noch die Stadtgemeinde wissen, was mit dem EKO generell und mit den jetzt verkauften Gebäuden speziell passieren soll. Das Grundstück selbst gehört ja bekanntlich der Evangelischen Kirche – die wurde übrigens auch nicht informiert –, was die Sache nicht gerade einfacher macht. Angesichts dieser Situation wäre es das Beste, würden sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und über die Zukunft reden – ein für Ende August geplantes Treffen wurde ohne Begründung abgesagt.

Schließlich ist anzunehmen, dass der neue Eigentümer einen Plan hat, was mit der Immobilie geschehen soll. Ein guter Einstand sieht jedenfalls anders aus, einige Unternehmen überlegen bereits, ihr Geschäft an einen anderen Standort zu verlegen. Aber vielleicht ist das ja Teil des Plans …