Gutes Gefühl für die Patienten. Carina Fenz über die kürzeren Wartezeiten bei MR-Untersuchungen

Von Carina Fenz. Erstellt am 12. Dezember 2018 (03:38)

Lange Wartezeiten für MRT- und CT-Termine sind ein allzu bekanntes Problem in der Gesundheitsversorgung. Im Südburgenland sind die Wartezeiten auf MRT-Untersuchungen jetzt „signifikant gesunken“: Das sagt die KRAGES, die seit Juli zwei Geräte betreibt.

Hat man davor noch zwischen fünf und sechs Wochen auf einen Termin gewartet, hat sich die Wartezeit in Oberwart seit der Installierung der neuen Geräte auf rund zwei Wochen verkürzt, in Güssing wartet man im Durchschnitt noch eine Woche auf einen Termin. Neu sind auch die erweiterten Öffnungszeiten, wochentags sind Untersuchungen bis 22 Uhr möglich, am Samstag bis 17 Uhr. Grundsätzlich mag die Bilanz der Krages nicht sonderlich spektakulär erscheinen.

Für die Patienten hat die Installation der neuen Geräte aber nur Vorteile gebracht. Erstens, weil die perfekte Versorgung in vielen Fällen sogar überlebenswichtig ist und zweitens, weil die Investition in zwei neue MR-Geräte die Garantie dafür ist, dass die Spitäler im Landessüden erhalten bleiben. Aber das Wichtigste ist, dass den Menschen mit den kürzeren Wartenzeiten das Gefühl genommen wird, dass das Gesundheitssystem auf eine Zwei-Klassen-Medizin hinsteuert.