Hallenbad als „Kostenfalle“. Eva-Maria Leeb über den Kostenfaktor Hallenbad und die Belastung der Gemeinde Pinkafeld.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 16. Oktober 2019 (03:00)

Das Allwetterbad in Pinkafeld war in den letzten Monaten des öfteren Thema in den Gemeinderatssitzungen. Kleine Schönheitsfehler, wie etwa fehlende Seifenspender in den WC-Anlagen, konnten schnell behoben werden. Der große Brocken wartet aber in den nächsten Jahren auf die Gemeinde Pinkafeld, denn das Bad ist in die Jahre gekommen und eine Sanierung rückt unausweichlich näher. Dass die Hallenbäder im Burgenland, wie auch in anderen Bundesländern aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die Gemeinden ein reines Minus-Geschäft sind, ist hinlänglich bekannt.

Die Bedarfszuweisungen vom Land fallen angesichts der Kosten, relativ gering aus. Zusperren ist aber auch keine Option, kommen doch täglich zahlreiche Schulen, nicht nur aus dem Bezirk Oberwart, zum Schwimmen nach Pinkafeld. Auch Vereine und Sportler trainieren hier. NEOS-Gemeinderat Eduard Posch hat angeregt, Gespräche mit dem Land Burgenland aufzunehmen, um die Rolle des Landes als möglichen Miteigentümer oder gar Eigentümer des Pinkafelder Hallenbades auszuloten. Eigentlich keine schlechte Idee, das Land hier mehr in die Pflicht zu nehmen, damit das Allwetterbad Pinkafeld den Badegästen auch in Zukunft erhalten bleibt.