Hürden nimmt man in Kauf. Über die Gartentage und die Freude, die trotz Verordnungs-Dschungel überwiegt

Von Carina Fenz. Erstellt am 27. Mai 2021 (07:48)

Sarah Keil und Tina Schabhüttl sind die Macherinnen der Gartentage im Schloss Kohfidisch. Was vor vielen Jahren in einem überschaubaren Rahmen begonnen hat, ist mittlerweile zu einer einzigartigen Messe für tausende Gartenfreunde aus ganz Österreich geworden.

Im Vorjahr haben sich die Bemühungen der beiden Ladys in Sachen Covid-Maßnahmen nicht gelohnt, denn die Behörde hat die Gartentage letztendlich nicht genehmigt. Aber weil man bekanntlich ja nur Briefe aufgibt und die Gartentage viel mehr als eine Leidenschaft für Keil und Schabhüttl sind, hat man heuer wieder den „Kampf“ gegen die Behörden aufgenommen. Und siehe da, es gibt grünes Licht.

Damit wird die Messe am 5. und 6. Juni die erste größere Veranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie im Bezirk sein. Im Vorfeld — die Zeit bis zur Messe drängt — müssen sich die beiden durch einen wahren Verordnungs-Dschungel quälen, um alle Auflagen der Behörde umzusetzen. Ein Beispiel, welches aber auch wieder einmal zeigt, dass man sowohl als Veranstalter, als auch als Gast viele Maßnahmen und die damit verbundenen Hürden im Kauf nimmt, nur um wieder sein gewohntes Leben leben zu können.