Jammern wäre der falsche Weg. Über die Pechsträhne der Basketballer aus Oberwart.

Von David Marousek. Erstellt am 18. Dezember 2019 (01:59)

Wenn man die Zeit zurückdrehen könnte, würden die Oberwart Gunners das wohl machen. Vor dem ersten Spiel gegen Meister Kapfenberg am 7. Dezember strahlte das Team von Horst Leitner noch von der Spitze der Bundesliga. In den letzten drei Partien setzte es jedoch gleich drei Niederlagen. Von einem „Teufelskreis“ spricht der Headcoach. Verständlich. Fast der gesamte Kader plagt sich zur Zeit mit Fieber, Grippe oder Erkältungen herum. Der Este Saimon Sutt fiel am vergangenen Wochenende sogar komplett aus.

Dann erwischte es Edi Patekar, der Kroate fiebert(e) ebenfalls. Die Energie-Tanks in Oberwart sind leer, Zeit, um sie aufzufüllen, bleibt jedoch auch keine. Somit schleppt sich der geschwächte Kader von Spiel zu Spiel. Eine Winterpause existiert in der Bundesliga nicht, die wäre nun jedoch Gold wert. Zudem wäre auch ein Ersatz für den abgewanderten Eric Katenda wichtig. Der Try-Out-Vertrag des 27-jährigen Franzosen wurde Anfang des Monats nicht verlängert und ein Ersatz von der Vereinsführung abgelehnt.

Im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer. Und doch wäre Jammern der falsche Weg. Weil gerade auf diesem Niveau trotz schwieriger Umstände jegliche Konzentration auf das Wesentliche nötig ist. Und das spielt sich eben auf dem Court ab.