Klimaschutz ohne Altersgrenze. Über die Jugend, die in Sachen Klimaschutz eine Vorbildwirkung hat

Von Carina Fenz. Erstellt am 25. September 2019 (03:28)

Mit der Schwedin Greta Thunberg, die 2018 damit begann, ihren Schulunterricht zu bestreiken, bis Schweden das Klimaabkommen von Paris umsetzt, hat der Klimaschutz weltweit ein Gesicht bekommen. Die Initiative „fridays for future“ rief am Freitag unter dem Titel „Dein Ort für die Zukunft“ zu einem Aktionstag auf.

Auch viele Gemeinden im Burgenland schlossen sich zusammen, um für eine mutige Klimapolitik einzutreten. Österreichweit waren 782 Orte dabei, aus dem Südburgenland St. Martin an der Raab, Mogersdorf, Neuberg, Pinkafeld, Oberschützen, Oberwart und Litzelsdorf. Höflich, aber bestimmt wiesen die Teilnehmer auf die Dringlichkeit des Themas hin. Besonders aufgefallen sind bei allen Veranstaltungen die vielen Jugendlichen, die teilgenommen haben und sich für den Klimaschutz stark machen.

Eine Generation, die es sich oft zum Vorwurf machen muss, nur wirtschaftlichen Wohlstand zu kennen oder der es an gesellschaftlicher Verantwortung fehle, weil es ihr nur um Smartphone und Laptop gehe, aber nicht um Solidarität, Gerechtigkeit und Engagement. Dabei beweist die junge Bewegung, dass in Wirklichkeit sie die Situation am ehesten verstanden hat, um für den Klimaschutz aufzustehen.