Kooperation statt Konkurrenz. Über Touristiker, die situationsangepasst reagieren müssen

Von Carina Fenz. Erstellt am 13. August 2020 (03:03)

Das Süburgenland erfährt geradezu einen Boom im Tourismus. In der Vorwoche wurde unter anderem auch das Stadthotel in Oberwart offiziell eröffnet. Ein Prestigeprojekt in Sachen Innovation. Vielerorts sind die Pensionen, Kellerstöckl und Hotels über Wochen und Monate hinweg ausgebucht. Davon profitiert derzeit auch ganz besonders das Hotel „Das Eisenberg“. Geht es nach Hoteleigentümer Claudio Cocca, dann ist die Auslastung so gut, wie noch nie.

Darum wollte man heuer noch mit dem Baubeginn für ein Chaletdorf neben dem bestehenden 4-Sterne-Haus errichten, um den Gästen noch mehr Angebot zu bieten. Jetzt ist man davon abgekommen. Möglicherweise, weil auch Josef Puchas beim ehemaligen Lagler-Resort in Kukmirn ein Chaletdorf angekündigt hat und die Ratschen in Deutsch Schützen seit vielen Jahren darauf setzt. Die Umbaupläne im Hotel „Eisenberg“ will man trotzdem umsetzen, nur jetzt eben mit einem Zubau am bestehenden Haus. Das Beispiel ist wieder einmal der Beweis dafür, dass man im Tourismus situationsangepasst reagieren muss, um dem Gast die Einzigartigkeit zu bieten, für die er bezahlt. Kooperation statt Konkurrenz ist hier das Zauberwort.