Leistbar muss es bleiben

Über den steilen Aufstieg der OSG und die zukünftigen Herausforderungen

Erstellt am 30. September 2021 | 05:55

Burgenlands größter Wohnbauträger, die OSG, hat in ihrer 70-jährigen Geschichte einen Weg zurückgelegt, der seinesgleichen sucht. Als Kind der Stadt Oberwart wurde die Genossenschaft 1951 als Zusammenschluss von 17 Siedlern gegründet. Die dynamische Entwicklung hat sich in den vergangenen zehn Jahren noch weiter gesteiert. Die Zahlen beweisen die Stärke der OSG, die mittlerweile zu den größten Wohnbauträgern Österreichs zählt. Dass die OSG kräftiger Motor des Wohnbaus und der Wirtschaft im Burgenland ist, bleibt unumstritten, auch wenn nicht immer als Gold ist, was glänzt. Mit den Themen Green Way und der Ortskerngestaltung will man den ökologischen Fußabdruck klein halten und hat sich 2020 entschieden alle Neubauten mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Ein wichtiger Schritt, aber trotzdem wird die OSG auch weiterhin Flächen verbauen, um Wohnraum zu schaffen. Für das Südburgenland ist das insofern wichtig, da man mit Wohnraum der Abwanderung entgegenwirken kann. Die Herkulesaufgabe in den nächsten 70 oder hoffentlich noch mehr Jahren der OSG wird es aber mit Sicherheit sein, weiterhin leistbares Wohnen zu garantieren und da braucht man auch die Hilfe der Politik, um weiterhin in aller Munde zu sein.