Letzte Chance für ein Happy End. Über eine dekadente Wiedergutmachungsaktion für die EAV-Fans

Von Carina Fenz. Erstellt am 10. Juli 2019 (03:08)

Die Posse rund um das zweite Konzert der EAV in Pinkafeld ist um einen Akt reicher. Der Konzertveranstalter hat nach den Querelen, rund um das erste Konzert — die Besucher beschwerten sich wegen schlechter Sicht, wenig Toiletten und ungenügender Getränkeversorgung — die Veranstaltungslocation in den größeren Schlosspark verlegt. Angekündigt wurde auch, dass der Gastronomiebereich und die WC-Bereiche aufgestockt werden.

Eine richtige Entscheidung des Veranstalters, der damit nicht nur der Band — auch hier gab es Unmut — sondern vor allem den Anforderungen der zahlenden Gäste nachgekommen ist, Mehrausgaben hin oder her. Ein ganz besonderes Zuckerl will Gastronom Helmut Ulreich, seinen VIP-Gästen beim Konzert bieten, die in einem exklusiven Bereich in seiner Konditorei auf das Konzert eingestimmt werden. Mit einem Shuttleservice soll es die rund 100 Meter zur VIP-Tribühne und zum Konzert gehen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass er mit dieser doch recht dekadenten Aktion dem anspruchsvollen Publikum gerecht werden möchte oder vielleicht doch, weil es einen dritten Anlauf auf Wiedergutmachung nicht gibt, zumindest nicht mit der EAV.