Lösung für zwei Großbaustellen. Über die Nachnutzung des „alten“ Krankenhauses Oberwart.

Von Carina Fenz. Erstellt am 13. November 2019 (03:27)

Der Neubau des Krankenhauses Oberwart beschäftigt Bürger, Politik, Personal und Planer: Sie alle machen sich Gedanken, wie das neue Spital aussehen wird, ob es Änderungen in der Struktur gibt und ob die Abläufe für die Patienten möglicherweise sogar besser werden. Fast im gleichen Atemzug wird bei jedem Gespräch über den Neubau, aber auch immer das im Jahr 2024 — so gehen die Zeitpläne für die Errichtung des Neubaus auf — dann alte Spital genannt.

Was soll aus dem alten Betonbunker werden? Wird er abgerissen oder gibt es eine Nachnutzung? Fragen über Fragen, die sicherlich noch länger im Raum stehen werden, vor allem auch weil der Betreiber, die KRAGES, erst mit der Eröffnung des neuen Krankenhauses die Baubehörde (Gemeinde) über die Pläne für das alte Gebäude informieren muss.

Dass bei der KRAGES derzeit der Fokus auf den Neubau gerichtet ist, liegt auf der Hand, denn der Auftrag ist mit einem gewaltigen Kraftakt verbunden. Trotzdem sollte man sich mit der Bekanntgabe der Nachnutzung nicht allzu lange Zeit lassen, denn oft verlaufen Projekte, die man auf die lange Bank schiebt, einfach irgendwann im Sand. Übrig bleiben könnte in diesem Fall ein zweiter Hirschenstein — und das will sicher niemand.