Mit Herz, Hirn und Verstand. Über einen Beitrag an der Gesellschaft, den jetzt alle leisten müssen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 29. Oktober 2020 (05:00)

38 Bewohner und 16 Mitarbeiter eines Altenwohn- und Pflegeheimes in Pinkafeld wurden positiv auf Covid-19 getestet. Nachdem am 9. Oktober die ersten Fälle in jenem Heim aufgetaucht sind, verschärfte man die Schutzmaßnahmen enorm. Ein Besuchsverbot gab es anfänglich nicht, jedoch nun seit mehreren Tagen.

Hat davor Besuch stattgefunden, dann nur unter strengen Sicherheitsbestimmungen. Für Angehörige der Bewohner tun sich jetzt viele Fragen auf. Wo sind die Ansteckungen passiert? Hätte man diese vermeiden können? Wurde alles für die Sicherheit der Bewohner getan? Immer wieder wurde Kritik von Angehörigen laut, dass es bis vor wenigen Wochen möglich war, Angehörige für Ausflüge aus dem Altenheim abzuholen, gleichzeitig Besuche im Heim aber nur unter strengen Schutzmaßnahmen möglich waren.

Am Beispiel Pinkafeld sieht man aber wieder, wie machtlos man manchmal trotz aller Schutzmaßnahmen gegen das Virus zu sein scheint. Fakt ist, dass das Besuchsverbot in Spitälern und Heimen an menschlicher Härte kaum zu überbieten ist. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, dass alle in der Gesellschaft — mit Herz, Hirn und Verstand — ihren Beitrag leisten, um dem Virus den Riegel vorzuschieben.