Nach Fusion alles alles beim Alten

Michael Pekovics über die Fusion der Feuerwehren Podler und Zuberbach.

Erstellt am 28. Februar 2018 | 04:55
Lesezeit: 1 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Der erste Schritt ist getan, in der Großgemeinde Weiden bei Rechnitz hat sich die erste von insgesamt acht Ortsteilfeuerwehren, nämlich Podler, aufgelöst – sie wird in die FF Zuberbach integriert. Bereits vor einem Jahr hat Bürgermeister Wilhelm Müller das angekündigt – wenige Monate vor der Gemeinderatswahl durchaus mutig, gelten doch die Feuerwehren für viele Ortschefs als „heilige Kühe“, deren Fortbestand unbedingt gesichert werden muss.

Nun ist die Ausgangslage in Weiden bei Rechnitz speziell: Elf Ortsteile, acht (jetzt sieben) Feuerwehren und all das bei nur 800 Einwohnern. Kein Wunder, dass gleich fünf Wehren nicht die notwendige Mindestanzahl an Mitgliedern, nämlich 15, aufweisen können. Da müssen selbst die härtesten Kritiker einsehen, dass eine nicht einsatzbereite Feuerwehr kaum Sinn ergibt.

Übrigens bleibt durch die Fusion der Wehren künftig alles beim Alten, sowohl das Feuerwehrhaus als auch die Gerätschaften bleiben im Ortsteil. Und wenn Hilfe gebraucht wird und Not am Mann ist, werden auch wie bisher alle verfügbaren Florianijünger ausschwärmen, um zu helfen – getreu ihrem Motto „Gott zur Ehr´, dem nächsten zur Wehr“.