Neue Ideen statt Einzelhandel. Über die Innenstädte der Zukunft am Beispiel der Stadt Oberwart

Von Carina Fenz. Erstellt am 18. September 2019 (03:33)

Die Innenstadt stirbt aus. Eine Floskel, die einen langen Bart hat, aber eine Floskel, die de facto nicht stimmt. Denn es werden lediglich die Geschäfte weniger, die den Menschen das Bild einer sterbenden Innenstadt assoziieren. Die Wichtigkeit der Stadtzentren wird immer die Gleiche bleiben, weil Behörden und Ämter nach wie vor tägliche Anlaufstelle sind.

In Zukunft werden wir uns einfach an das Bild gewöhnen müssen, dass die klassischen Innenstädte der Vergangenheit an die Peripherie der Zentren abwandern und das wird in Zeiten von immer stärker wachsenden Gewerbegebieten auch nicht mehr anders werden.

Fakt ist aber auch, dass es an Ideen fehlt, neue Innenstädte, nämlich Innenstädte der Zukunft zu bauen, in der beispielsweise Restaurants und Bars, Bio-Märkte, Kleinkunst sowie Second-Hand-Läden die Hauptrolle spielen. Am Beispiel der Stadt Oberwart kann das eine Vision sein, die tatsächlich ihre Umsetzung findet. Auch in Anbetracht der Ankündigungen von Stadtchef Georg Rosner, die Innenstadt verkehrsberuhigter und schöner zu gestalten. Innovative Ansätze sind jetzt gefragt, um die Citys der Zukunft zu kreieren, denn die Einkaufszentren am Stadtrand sind da und werden immer mehr.