Optimismus als Gebot der Stunde. Über die enormen wirtschaftlichen Folgen, die nach Corona auf uns warten

Von Carina Fenz. Erstellt am 25. März 2020 (03:59)

Die ersten zehn Tage, nachdem die massiven Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus in Kraft getreten sind, sind vorüber. Hand aufs Herz, wer hätte sich nicht gedacht, dass unser Leben jetzt ein völlig anderes ist? Geschäfte, Baustellen und Produktionsbetriebe haben geschlossen. Der Fernlinienverkehr wurde auf ein Minimum beschränkt. Quer über alle Berufsgruppen hindurch ist jeder, der kann, im Homeoffice. Eine völlig neue Situation, wenn die Menschen neben Kindern arbeiten oder an Videokonferenzen teilnehmen müssen. Der übliche Tagesablauf einer ganzen Nation ist auf den Kopf gestellt. Gerade jetzt ist Anpassungsfähigkeit gefragt. Das Wichtigste in diesen Zeiten ist aber, dass die Versorgung der Bevölkerung funktioniert und da kann man sich gar nicht oft genug bei denjenigen bedanken, die täglich im Einsatz sind.

Anders herum steht die Wirtschaft derzeit wohl vor ihrer größten Herausforderung. Knapp 2.000 Arbeitslose im Südburgenland mehr sorgen derzeit nicht nur beim AMS, sondern auch bei den Unternehmen für Kopfzerbrechen. Um die wirtschaftlichen Schäden nach Corona wieder zu sanieren, gilt es bereits jetzt nach Lösungen zu suchen. Bis dahin gilt: Zweckoptimismus als das oberste Gebot der Stunde.