Parken: Stadt sucht Lösungen. Michael Pekovics über die anstehende Parkraumbewirtschaftung in Oberwart.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 03. Januar 2018 (04:56)

Die Stadtgemeinde plant also über kurz oder lang, den in Oberwart zur Verfügung stehenden Parkraum wieder zu bewirtschaften. Zuletzt war das 2011 der Fall, damals gab es eine von Parkwächtern kontrollierte gebührenfreie Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 1,5 Stunden.

Das Projekt wurde damals aufgelassen, weil die Kosten höher als die Einnahmen waren – ein Beweis für die Disziplin der Oberwarter Autofahrer, nicht auf die Parkuhr zu vergessen. Derzeit ist die Parksituation in Oberwart – abgesehen vom Wochenmarkt am Mittwoch – durchaus als „entspannt“ zu bezeichnen, meist findet man einen freien Platz in der Nähe seines Ziels.

Das ist vor allem deshalb der Fall, weil mit dem Bad- und Rotundenparkplatz zwei relativ große Flächen mitten im Zentrum zur Verfügung stehen. Punktuell gibt es aber Probleme, nämlich zum Beispiel rund ums Krankenhaus, wo viele Autofahrer lieber entlang der Straßen stehen und einige Meter Fußweg in Kauf nehmen, als fürs Parken zu zahlen. Spannend wird, wie sich die Stadt dieser Thematik annähern wird – und welche Lösung dabei unterm Strich herauskommt: gratis oder kostenpflichtig …