Potenzial muss erkannt werden. über Martin Ochsenhofer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Südburgenland

Von Carina Fenz. Erstellt am 15. Juli 2021 (05:57)

Mit Martin Ochsenhofer hat der Tourismusverband Südburgenland einen wahren Macher als neuen Geschäftsführer bekommen. Eine große Überraschung war seine Wahl letztendlich nicht, galt er doch schon seit Monaten als großer Favorit. Ochsenhofer, der ein Reisebüro aufgebaut hat und seit 25 Jahren ehrenamtlich im Tourismus tätig ist, kennt den — ohne Übertreibung — schönsten Flecken Erde, wie kaum ein anderer.

Er war es auch, der vor etlichen Jahren die E-Bikes ins Südburgenland gebracht hat. Belächelt wurde er zu Beginnzeiten sehr oft dafür, mittlerweile weiß man aber, dass man sich zum wahren E-Bikeparadies entwickelt hat und damit bisher unerkannte Gästeschichten anspricht. Ochsenhofer ist auch, was die Ausrichtung des zukünftigen Verbandes angeht ein Mann mit klaren Worten (siehe Zitat der Woche unten) und genau damit wird er auch in Zukunft recht behalten.

Es geht nämlich darum, gemeinsam die Region weiter zu entwickeln und alle Player ins Boot zu holen, um erfolgreich zu sein. Dazu muss man sich aber auch von teilweise verstaubten Strukturen im Tourismus verabschieden und das geht nur, wenn man das Potenzial der Region erkennt. Martin Ochsenhofer hat das bereits getan.