Rodelpiste als Alternative. Über den Fasching, der auch ohne „Saufgelage“ auskommt

Von Carina Fenz. Erstellt am 19. Februar 2020 (03:11)

Während die Gemeinde Stegersbach ihren Faschingsumzug aufgrund der zahlreichen Rettungs- und Polizeieinsätze im Vorjahr abgesagt hat, wird im Bezirk Oberwart auch heuer wieder in vielen Gemeinden am letzten Faschingswochenende und am Faschingsdienstag gefeiert. Auch in Großpetersdorf, wo der Faschingsumzug im Vorjahr aber ebenso für einige Turbulenzen gesorgt hat. Hier haben die Volksschule und die NMS, die abwechselnd mit den Vereinen, für die Gestaltung des Rahmenprogramms gesorgt haben, gestreikt. Der Grund, war derselbe, wie in Stegersbach, nämlich die vielen betrunkenen Narren.

Um den Fasching heuer wieder in ein besseres Licht zu rücken und die Tradition, nämlich vor Beginn der Fastenzeit noch einmal richtig zu feiern und zudem den Winter zu verjagen, wieder aufleben zu lassen, soll der Fokus heuer auf einer kunterbunten Kinderparty liegen. Der Skiclub wird mit Hilfe einer tonnenschweren Lieferung von Schnee aus St. Jakob im Walde eine Rodelpiste präparieren. Da haben dann zwar hauptsächlich die Kinder ihren Spaß, aber wohl auch der eine- oder andere Erwachsene. Das Ziel, wieder miteinander Spaß zu haben, wäre damit erreicht und das ist doch der fröhlichste Gedanke daran.