Unternehmer sind gefordert. Über die undurchsichtigen Zukunftspläne des EKO Oberwart.

Von Carina Fenz. Erstellt am 24. April 2019 (04:53)

Das EKO in Oberwart ist jedem ein Begriff. Früher ein Fixpunkt in Sachen Shoppingerlebnis, ist das älteste Einkaufszentrum der Stadt beinahe zu einem „Geisterzentrum“ geworden. Auch zwei Jahre nach dem Verkauf der Immobilie scheint es keine Ambitionen des Eigentümers zu geben, dem Einkaufszentrum neues Leben einzuhauchen. Mehr als die Hälfte der Geschäftsflächen stehen mittlerweile leer, weitere Mieter überlegen, aufzugeben.

Der Grund liegt auf der Hand: Die Mieten wurden nahezu um das Doppelte erhöht, die Kundenfrequenz ist massiv zurückgegangen, notwendige Sanierungen passieren nicht und auch Investitionen in die Infrastruktur scheinen nicht geplant.

Bürgermeister Georg Rosner hat nun angekündigt, mit dem Eigentümer des EKO — das Grundstück selbst gehört ja bekanntlich der evangelischen Kirche — Gespräche zu führen, um in der Causa als Vermittler aufzutreten. Umgekehrt sind aber auch die Unternehmer gefordert, darauf zu reagieren und sich auf die Füße zu stellen, weil es ja in erster Linie um den eigenen Erfolg ihres Unternehmens geht. Der Innenstadt würde das gerade in Zeiten, wo sich das Geschehen immer mehr an die Peripherie verlagert, sicher gut tun.