Versorgung ist unabkömmlich. Über den Neubau des Krankenhauses Oberwart und dessen doppelte Bedeutung

Von Carina Fenz. Erstellt am 21. Mai 2020 (03:25)

Der Neubau des Krankenhauses Oberwart ist nicht länger ein Projekt, sondern Wirklichkeit. Mit dem Spatenstich wurde ein „Meilenstein in der Gesundheitsversorgung“ eingeleitet, wie Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und auch Oberwarts Stadtchef Georg Rosner sagten. Mit 235 Millionen Euro hat man den maximalen Finanzrahmen festgelegt und somit das größte Bauprojekt in der Geschichte des Landes eingeläutet. In vier Jahren, bis 2024, soll das Leitspital für das Südburgenland und die Oststeiermark fertiggestellt sein.

Dass der Startschuss für den Neubau gerade mitten in der Coronakrise fällt, scheint von doppelter Bedeutung. Denn gerade die vergangenen Wochen haben noch mehr gezeigt, dass Gesundheit das wichtigste Gut des Menschen ist und am Beispiel des Krankenhauses Oberwart hat man das gemerkt. Zu Beginn der Coronakrise mussten nämlich mehrere Abteilungen im Krankenhaus gesperrt werden und daran hat man gesehen — gerade am Beispiel der Abteilungen für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Orthopädie und Traumatologie — wie unabkömmlich die wohnortnahe Versorgung ist. Der Neubau des Krankenhauses zeigt aber vor allem, dass Investitionen in die Gesundheitsversorgung immer die richtigen sind.