Vorn dabei sein – oder zurückfallen. Michael Pekovics über die Zukunftschancen der E-Mobilität im ländlichen Raum.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 11. Oktober 2017 (05:37)

Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten. In Norwegen liegt der Anteil von E-Mobilen bei Neuzulassungen beispielsweise bei fast einem Drittel. Das dort derzeit größte Problem ist, dass es an flächendeckenden Ladestationen fehlt.

Von derartigen Dimensionen sind wir in Österreich und speziell im Südburgenland zwar noch meilenweit entfernt, aber die Zeichen deuten auch bei uns klar in Richtung Strom-Tanken. Das fängt beim – vor allem im Tourismus – immer beliebter werdenden E-Bike und bei Photovoltaik-Anlagen an, geht über Projekte wie Smart City Oberwart und reicht bis hin zum kürzlich präsentierten „Urbanen Speichercluster Südburgenland“.

Die Region ist für den Anfang dieser Mobilitäts- oder besser Energie-Revolution gut aufgestellt, Pionieren wie Andreas Schneemann (Energiekompass) sei’s gedankt. Doch wie beim Sprichwort vom Bohren der harten Bretter geht es auch in diesem Bereich darum, Bewusstsein zu schaffen. Bewusstsein dafür, dass unsere Ressourcen endlich sind und dafür, dass gerade eine periphere Region wie das Südburgenland durch eine Vorreiterrolle in diesem Bereich enorm profitieren kann.