Wasser sparen ist Notwendigkeit. Michael Pekovics über die Wasserversorgung in der Region.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 09. August 2017 (05:25)

Auf lange Sicht werden wir sparsamer mit unserem Trinkwasser umgehen müssen. Was in anderen Teilen der Welt schon längst zum Alltag gehört, wird über kurz oder lang auch auf das Burgenland zukommen – zumindest während lang anhaltender Trockenperioden. Und diese werden häufiger werden – sowohl im Sommer als auch im Winter ist es um einiges trockener als noch vor einigen Jahren.

Das geht zulasten der Wasserreserven, die sich über die kalten Monate nicht so wie früher regenerieren können. Von Problemen in der Versorgung sind wir im Normalfall zwar noch weit entfernt, dennoch sorgt die Kombi aus immer höherem Lebensstandard (= mehr Wasserbedarf für Pools und zum Gießen) und dem sich ändernden Klima für eine Mischung, die die Situation mittel- und langfristig vermutlich zu einem Problem werden lässt. So passiert etwa in Althodis, wo das gleichzeitige Befüllen einiger Pools in Verbindung mit Trockenheit für Wasserknappheit gesorgt hat.

Das sollten wir im Hinterkopf behalten, wenn wir das nächste Mal verschwenderisch mit Wasser umgehen: Der sparsame Einsatz von Ressourcen verhindert nachhaltig Probleme in der Zukunft.