Wegschauen ist keine Option. Über den Startschuss einer Klimainitiative im Südburgenland

Von Carina Fenz. Erstellt am 14. August 2019 (03:17)

Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Klimaangst längst berechtigt und das auch im Südburgenland. Während das Eis an den Polen schmilzt, der Meeresspiegel steigt und Extremwetterereignisse stärker werden, schauen noch immer zu viele Menschen weg, dabei ist wegschauen längst keine Option mehr.

Das dachten sich auch Markus Tuider, Geschäftsführer der Burgenlandmesse und Michael Oberfeichtner von O.K. Haus, die die Idee geboren haben 5.000 Bäume auf der Inform an Besucher zu verschenken und damit den Startschuss einer Klimainitiative setzten. Sie berufen sich mit der Aktion auf eine Studie, die besagt, dass der Klimawandel durch nichts so effektiv bekämpft werden kann, wie durch Aufforstung und das Burgenland mit seinen noch vielen freien Flächen ist wohl der beste Ort dafür.

Die Aufforstung kann trotz allen Potenzials nur eine von vielen Maßnahmen für den Klimaschutz sein. Eine rasche Abkehr von fossilen Brennstoffen ist unumgänglich. Auch wenn die Folgen des Klimawandels nur schwer absehbar sind, sollte sich der Mensch über die Konsequenzen nicht wundern. Die Aktion auf der Inform jedenfalls ist ein wichtiges Zeichen für mehr Klimaschutz, denn der beginnt immer vor der eigenen Tür.