Wenig Toleranz für Temposünder

Erstellt am 29. August 2018 | 03:46
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Carina Fenz über die Aufregung nach Radarstrafen.

Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon über Radarfallen im Straßenverkehr geärgert, die so aufgestellt sind, dass sie im Auge des Betrachters nur einen Zweck erfüllen können: Geld in die Amtskasse zu spülen. Die Stellen, wo die Überwachung stattfindet, werden immer raffinierter. Wenn Autofahrer aber zu schnell unterwegs sind, dann dürfen sie sich dennoch nicht beschweren, wenn sie dafür gestraft werden.

Innerhalb von nur zwei Monaten tappten jetzt fast 4.000 Autofahrer in der Stadt Oberwart und rund 3.500 Autofahrer in der Gemeinde Stegersbach in die Radarfalle. Klar, dass es dementsprechend viele „Opfer“ gibt. Einige Spitzenreiter wurden sogar rekordverdächtig oft „geblitzt“. Der Vorschlag einiger Bürger, bestimmte Standorte von Geschwindigkeitsmessungen zu überdenken, erscheint im ersten Moment gerechtfertigt.

Aber im Endeffekt geht es immer nur um die Verkehrssicherheit, etwa vor Schulen oder in Wohngebieten, die von so manchem Autofahrer oftmals vergessen wird. Man kann schon einmal aus Unachtsamkeit oder Eile ins Radar fahren. Wer dies an ein und derselben Stelle mehrmals macht, sollte aber schon auch bei sich selber den Fehler suchen.