Wertschöpfung bleibt im Land

Über den Visionär Karl Reiter und seine neuerlichen Ausbaupläne.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 31. Dezember 2020 | 03:45

Karl Reiter ist ein Baumeister, ein Gastgeber mit Herz und ein Mutmacher. Der Bad Tatzmannsdorfer Hotelier trotzt der Coronakrise nämlich so richtig. Trotz Lockdown, Hotelschließungen und eingebrochenem Umsatz blickt der gebürtige Tiroler stetig in die Zukunft. Mit im Gepäck ist da immer sein Leitspruch „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“.

Dieser Spruch gilt sowohl für den Menschen selbst als auch für ihn in seiner Eigenschaft als Unternehmensführer. Das Leben ist ein Prozess der Entwicklung und so hat sich Reiter dazu entschlossen im kommenden Jahr kräftig zu investieren. Bis zu 50 Millionen Euro will er in seine beiden Häuser „Finest Family“ und „Supreme“ stecken.

Das Family-Hotel soll zudem ein Fünf-Stern-Haus werden. Damit schafft Reiter noch mehr Exklusivität, aber im Gegenzug auch weniger Zimmer. Eine logische Schlussfolgerung, denn schaut man sich die Arm-Reich-Schere in Österreich an, dann weiß man, dass diejenigen, die viel haben, in Zukunft noch mehr haben werden. Dass er mit seiner neuerlichen Investition genau diese Bevölkerungsschicht anspricht, ist ihm auch gar nicht zu verübeln. Gleichzeitig tut er auch der Region viel Gutes. Die Wertschöpfung bleibt nämlich.