Wertschöpfung für die Region. Über den Ausbau des Leistungsspektrums des Krankenhauses Oberwart.

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Juni 2021 (03:08)

Der Neubau des Krankenhauses Oberwart ist nicht nur aus medizinischer und versorgerischer Sicht eine echte Chance für die Region. Mit dem neuen Krankenhaus will man nämlich jetzt auch den Standort Oberwart wissenschaftlich ausbauen. Konkret geht es darum mit dem Kooperationspartner Danube Private University (Krems) ein neues Trainingszentrum für Medizin-Studierende in unmittelbarer Nähe des neuen Spitals zu etablieren. Dafür hat man auf die Fähigkeiten von Astrid Mayer gesetzt, die in den vergangenen zwei Jahren als Ärztliche Leiterin im Krankenhaus Oberwart fungierte und sich im Zuge ihrer langjährigen Auslandserfahrung — in verschiedenen Führungspositionen — einen Namen gemacht hat.

Sie wird als neue medizinisch-wissenschaftliche Direktorin der KRAGES für die Neuausrichtung des Wissenschaftsstandorts Oberwart federführend sein. Ein Schritt, der in Zeiten des bestehenden Fachärztemangels schon längst an der Zeit war. Vor allem, wenn man heimische Mediziner längerfristig im Burgenland halten will. Für die gesamte Region Südburgenland bedeutet dieser Schritt aber auch ein enormes Plus an Wertschöpfung. Und das wäre dann eine Win-Win-Situation für beide.