Wissens-Projekt macht Schule. Über die neue Diplomarbeitsdatenbank, an der drei Schulen beteiligt sind.

Von Carina Fenz. Erstellt am 05. November 2020 (02:44)

Alleine die Maturanten der HTL Pinkafeld wenden pro Jahr rund 40.000 Arbeitsstunden für die Verfassung ihrer Diplomarbeiten auf. Wissenschaftliche Arbeiten, die von Lehrern beurteilt werden, um dann in der Schublade zu verschwinden. Eigentlich ein No-Go, Wissen nicht zu teilen, sondern zu verstecken.

Zukünftig sollen diese qualitativ hochwertigen Arbeiten aus drei berufsbildenden Schulen aus dem Bezirk Oberwart (HTL Pinkafeld/HAK Oberwart/BAfEP Oberwart) öffentlich zugänglich gemacht werden. Gemeinsam mit der Arbeiterkammer wurde eine Datenbank (db.arbeiterkammer.at) entwickelt, wo Diplom- und Abschlussarbeiten gesammelt werden.

Ein Projekt, dass definitiv über die Landesgrenzen hinaus Schule machen wird, denn egal, ob sich zukünftige Maturanten ein Bild vom Aufbau einer Arbeit machen wollen oder Unternehmer, so auf zukünftige Mitarbeiter in ihrem entsprechenden Fachgebiet aufmerksam werden oder man sich einfach neues Wissen aneignen möchte, anstatt vielleicht einfach nur so im Internet zu surfen. Die Datenbank ist die optimale Schnittstelle zwischen Schule und Berufswelt und spätestens beim ersten Mal durchsurfen fragt sich jeder, warum hat es so etwas nicht schon vorher gegeben…