Zuerst planen, dann machen. Über die Neuausrichtung des Messegeländes und die Fragezeichen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 10. Juni 2021 (02:13)

„Nix ois baustön dass ka mensch wos find“, sang bereits STS in ihrem legendären Hit Fürstenfeld. Auch in der Stadtgemeinde Oberwart trifft es — diese zwar etwas spitze Formulierung — auf den Punkt. Eine dieser „baustön“ ist das Messegelände, das auf eine Neuausrichtung wartet. Mit dem Bau von acht Tennisplätzen und der Stocksporthalle hat man einen ersten Anfang gemacht, die riesen Fläche einer neuen Nutzung zuzuführen. Jene Arbeiten sind mitunter auch ein Grund, warum man sich die Stadtgemeinde gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Inform Events und den Verantwortlichen – der Burgenland Messe als Messeveranstalter und der Messe Oberwart-Kahr&K Eventcatering als Veranstalter des Vergnügungsparkes – darauf verständigt hat, die heurige Inform ohne einen Vergnügungspark über die Bühne gehen zu lassen.

Nun gut, jetzt ist alles was neu und ungewohnt ist, nicht immer von Haus aus als schlecht zu betrachten, aber man muss ich als Stadtgemeinde schon auch die Frage gefallen lassen, warum man zuerst Tennisplätze und eine Stocksporthalle auf einem Gelände errichtet und sich nicht bereits vorab darüber Gedanken gemacht hat, wie das Gesamtbild aussehen soll.