Zur Würdigung wird es kommen. Über das „neue“ System der 2. Klassen Süd, das durchaus zu gefallen weiß.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 20. Februar 2021 (01:40)

Aus den letzten Klassen aufzusteigen? Eine Herkulesaufgabe. Über 20 Vereine wollen rauf, nur zwei schafften es in den Vorjahren auch. Die anderen mussten wieder in den sauren Apfel beißen und eine weitere Ehrenrunde drehen. Dann geht das Spiel von Neuem los. Ein Spiel, das nur wenige Sieger kennt, denn die allerorts ehrbare Arbeit wird ob der Liga-Zugehörigkeit nicht immer in adäquater Form gewürdigt. Es braucht Qualität im Kader. Nur so entflieht man dem Stahlbad und ist in schöner Regelmäßigkeit auch für die höheren Aufgaben gerüstet. Nicht nur sportlich, auch strukturell entwickelten sich zuletzt die letzten Süd-Klassen. Spätestens mit der neuen regionalen Einteilung in drei Achter-Gruppen, die dann nach einer Hinrunde in Meister-Play-off (Platz eins und zwei steigen in die 1. Klasse auf) und zwei Cup-Ligen (die Besten erhalten ein BFV-Cup-Ticket) aufgesplittet werden, kam Zug rein.

Diese Umstellung weiß zu gefallen, denn erst stehen Derbys, dann Richtung Sommer Spitzenspiele auf dem Programm. Es blieb heuer nämlich ein frommer Wunsch, die Saison regulär zu beenden. So könnte es zu Entscheidungsspielen oder gar drei Aufsteigern kommen. Die Premiere fällt so leider ins Wasser, ist aber nur aufgeschoben. Zur neuen Spielzeit folgt die nötige Würdigung mit diesem System dann überall.