Zurück zu den Wurzeln. Über die Konstituierung des neuen Tourismusverbandes.

Von Carina Fenz. Erstellt am 29. April 2021 (02:55)

Mit dem neuen Tourismusgesetz, das auch eine Umstrukturierung der Tourismusverbände mit sich gebracht hat, verschwinden auch die bisherigen Tourismusverbände Jennersdorf, Stegersbach und Oberwart-Güssing — nur Bad Tatzmannsdorf bleibt aufgrund seiner Sonderstellung als Kurort ein eigener Verband. Mit 1. Juli wird es anstelle der bisherigen 15 regionalen Tourismusverbände dann landesweit nur mehr drei geben: Nordburgenland, Mittelburgenland-Rosalia und Südburgenland. Die Ziele sind klar definiert: schlankere Strukturen, ein effizienterer Mitteleinsatz sowie kürzere Kommunikations- und Entscheidungswege. Für das Südburgenland bringen die neuen Strukturen viel Bekanntes mit sich.

Wir im Süden — von Bernstein bis Luising und Günseck bis Kalch — treten nämlich schon seit Jahren als „Das Südburgenland“ auf, obwohl wir es — touristisch korrekt gesehen— eine Zeit lange nicht sein durften. Die neue Struktur soll aber vor allem auch eines bringen, nämlich dass es gemeinsam leichter geht, als alleine. Denn im Wettbewerb um Urlauber und Einwohner sei gesagt: Image ist alles und um gemeinsam davon zu profitieren braucht es beispielsweise das eo in Oberwart gleichermaßen, wie den Uhudler aus Güssing und die Raab in Jennersdorf.