Ab Stuben geht das Bangen los.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 28. März 2018 (01:02)

Es war schon in anderen Spielzeiten spannend, ausgeglichen und am Ende gar dramatisch, aber was die 2. Liga Süd nach etwas mehr als der Hälfte anbietet, ist außergewöhnlich. Den Titelkampf mit Jennersdorf und Oberwart einmal ausgeklammert und den SV Eberau im Niemandsland der Tabelle tituliert, darf sich nicht einmal der Vierte aus Güssing bei nur zwölf Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht aus Oberdorf allzu sicher fühlen.

Natürlich wird sich das demnächst verschieben, aber klar bleibt: In dieser 2. Liga-Saison kann wirklich jeder jeden schlagen. Gab es in den letzten Jahren noch immer zumindest eine Mannschaft, die irgendwann abfiel und wo es zu gewinnen galt, ist es heuer garantiert nicht mehr so. Keine fix eingeplanten Zähler, kein Rotieren oder Ausprobieren der Kaderstärke, nein, es geht von Spieltag zu Spieltag darum, das jeweils Beste abzurufen.

Und wen wird es am Ende treffen? Irgendwie kommt man dann schnell auf Goberling, die vor kurzem noch zwei Legionäre rauswarfen (die BVZ berichtete) und so ein Loch im Kader aufrissen, welches nur schwer zu stopfen scheint. Und wer ist noch mit in der Verlosung? Da ist dann alles drin, bis zum Sechsten aus Stuben, wo sich dann klassetechnisch aber trotzdem die Spreu vom Weizen zu trennen beginnt.