Analyse: Verkehrte Welt in der 1. Klasse Süd . Über die neue Saison in der 1. Klasse Süd ohne einen echten Favoriten.

Von David Marousek. Erstellt am 14. August 2019 (01:19)

Wer erinnert sich nicht an diese verrückte – vielleicht gar die verrückteste seit langem – Saison im letzen Jahr zurück? Der brutale Abstiegskampf, der bis in die Schlussminuten des letzten Spieltages spannend blieb und die halbe Liga in Atem hielt. Einzig die Aufstiegsplätze waren schnell an St. Martin und Jabing vergeben, auch wenn sich Neuhaus lange oben halten konnte. Dieses Jahr ist das anders.

Einen klaren Favoriten auf den Titel gibt es nicht, wenn auch die beiden Absteiger Dt. Kaltenbrunn und Großpetersdorf schnell wieder 2. Liga Süd-Luft schnuppern wollen. Neuhaus? Implodierte in der vergangenen Woche und hat nun einen Trainer, der ohne eigene Vorbereitung in die Saison geht. Unterschützen? Konnte zwar bittere Abgänge gut ersetzen, muss sich aber erst noch beweisen. Geheimtipps? Tatzmannsdorf und Buchschachen, die keine Abgänge zu beklagen hatten.

 Auch der Abstiegskampf hat keine klare Rollenverteilung. Strem und Kemeten, die zuletzt lang zittern mussten, verstärkten sich gezielt. Goberling tritt indes mit neuer Elf an und St. Michael konnte den Abgang von Marijo Sandor gut auffangen. Die beiden Rückkehrer Loipersdorf-Kitzladen und Welgersdorf, könnten so zum Zünglein an der Waage werden. Sowohl nach oben, wo alles offen ist, aber auch nach unten. Das wird wieder verrückt – garantiert.