Auf so einer Basis ist die Kür möglich. Über den Lauf der Damen des FC Südburgenland in der Bundesliga.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 06. November 2019 (01:00)

Ist das große Zittern endgültig vorbei? Bis zum allerletzten Spieltag mussten die Fußball-Damen des FC Südburgenland in der Vorsaison um den Klassenerhalt bangen. Was man sich mühsam aufbaute, schien sportlich in sich zusammenfallen. Dann folgte der große Glücksmoment: Ein 2:0-Sieg im damals direkten Abstiegsduell gegen Union Kleinmünchen reichte, um der Bundesliga erhalten zu bleiben. 2019/2020 wollte man mit neuem Elan durchstarten. Das gelang eindrucksvoll. Aus teils neuen und noch sehr jungen Kickerinnen schafften es die Funktionäre, eine schlagkräftige Truppe zu formen, die Cheftrainer Rene Mahlknecht zu einer Mannschaft einte. Dabei ist es schon überraschend, wie schnell das ging, auch wenn zuletzt zwei Niederlagen folgten. Platz sechs über den Winter spricht für sich.

Sehr positiv ist auch, dass sich Mischendorf als Heimstätte etablierte. Das tut nach dem einen oder anderen Ortswechsel gut.

Die Basis ist also geschaffen. Nun gilt es, die Situation über den Winter nicht zu unterschätzen und demütig zu bleiben. Dafür könnte manch knappe Pleite als Zusatzmotivator dienen. Denn bereits jetzt hat der FC Südburgenland sein Potenzial unter Beweis gestellt. Bleibt die Crew auf Basis dieser Erkenntnis konsequent, ist im Frühjahr die Kür möglich.