Basis für die neue Spielzeit. Über den SV Rohrbrunn in der 2. Klasse Süd B, der wieder in die Spur findet.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 10. April 2019 (01:57)

Die aktuelle Herbstsaison war beim ehemaligen Landesligisten SV Rohrbrunn zum Vergessen. Beendete die Truppe von Obmann Thomas Wagner die Saison 2017/18 noch auf dem dritten Rang, schlitterte man wenige Monate später trotz wenig personeller Veränderungen in ein desaströses Tief. Die Fakten: Kein Sieg, mit 45 Gegentoren die meisten der 2. Klasse Süd B und auch offensiv erzielte man mit 16 Treffern zwei mehr als der UFC Mogersdorf. Logische Folge: der letzte Platz. So war klar, dass sich über den Winter etwas ändern müsse. Gesagt, getan, denn auch wenn am Kader nur sehr wenig passierte, hatte man mit dem 2:1-Sieg in Dobersdorf, schon mehr Zähler auf der Habenseite als noch in der kompletten Hinrunde. Nicht nur das: Am Samstag gewann man das Derby gegen Burgauberg mit 3:1 und gab so die Rote Laterne ab.

Für sehr viel mehr wird es im Frühjahr zwar nicht mehr reichen, aber das ist ohnehin sekundär. Wichtig war zu zeigen, dass der SV Rohrbrunn sportlich noch am Leben ist und das erste halbe Jahr der Saison als negativer Ausrutscher der heftigen Sorte zu den Akten gelegt werden kann. Fans, Vorstand, und Spieler verfügen als Ganzes nach wie vor über Potenzial. Dieses gilt es nun wieder nachhaltig zu bündeln, schon im Hinblick auf die neue Saison.