Basketball-Mekka Südburgenland. Michael Pekovics über die Zusammenarbeit zwischen den Gunners und den Blackbirds.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 06. September 2017 (02:06)

Im Südburgenland wachsen die Basketballer nicht mehr auf den Bäumen, auch wenn es vor einigen Jahren noch den Anschein hatte. Schließlich sind Ex-Gunners in fast jedem Kader ostösterreichischen Bundesligamannschaften zu finden; mit Oberwart, Mattersburg und jetzt auch noch Jennersdorf gibt es gleich drei Vereine in den oberen beiden Spielklassen – zählt man Fürstenfeld zum „Großraum Südburgenland“ dazu, sogar vier.

Die Zusammenarbeit zwischen Oberwart und Jennersdorf, also quasi dem „Nachfolgeverein“ der Güssing Knights, liegt da auf der Hand, profitieren doch beide Vereine davon: Die Gunners, indem die jungen Kaderspieler wertvolle Minuten erhalten und sich entwickeln, und die Blackbirds verfügen dadurch über einen tieferen Kader. Auf lange Sicht wird es nicht genug qualitativ hochwertigen und bundesligatauglichen Nachwuchs geben, um alle drei Vereine der Region mit Eigenbauspielern auszustatten. Doch das wird zum Teil notwendig sein, hat sich die Liga doch dazu entschlossen, österreichischen Spielern künftig mehr Gewicht zu verleihen.

Insofern ist der von den Gunners und den Blackbirds eingeschlagene Weg, hauptsächlich auf Spieler der Region zu setzen, richtig. Spannend wird, wie sich die Zusammenarbeit im Lauf der Jahre entwickelt.