Beide Vereine profitieren davon

Über die Spielgemeinschaft zwischen Oberwart und dem ASK Rotenturm.

Erstellt am 22. Mai 2019 | 02:05
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Nun ist es amtlich: Der SV Oberwart und der ASK Rotenturm werden ab der Saison 2019/20 eine Spielgemeinschaft gründen. Das ist seit vergangenem Sonntag fix.

Dabei will der Burgenlandligist aus Oberwart seinen jungen Fußballern, die den Anforderungen der höchsten Amateurklasse des Landes vielleicht noch nicht ganz gewachsen sind, eine gute Plattform bieten - auch um etwaige Abgänge zu vermeiden. Der 2. Liga-Verein möchte vorrangig einem Spielermangel vorbeugen, der als kleine Gemeinde dieser Tage natürlich keine Seltenheit mehr ist. Die Vereine bleiben eigenständig, wobei man von gewissen „Spielertäuschen“ profitieren wird.

Wie das im Detail genau aussieht, werden die nächsten Wochen zeigen, den eigenen Spielern wurde dieser Plan ebenfalls erst am Montag vorgetragen. Das Positive überwiegt jedenfalls für beide. Die Oberwarter können ihren Perspektiv-Kickern auf gutem 2. Liga-Niveau Einsätze bieten, während Rotenturm seine Legionäre reduzieren und zudem aus einem größeren Personal-Pool wählen kann, der eine gute Ausbildung genießt.

Langfristig scheint dieser Weg deshalb richtig, da sich durch die neuen Möglichkeiten wesentliche Synergien auftun. Nicht zuletzt, ein gezielt geförderter Nachwuchs könnte beiden Klubs als Unterbau zugutekommen. Und so als breite Basis für zusätzliche Sicherheit bei sämtlichen sportlichen Plänen nach oben sorgen.