Das Maximum ist nicht erreicht. Über den Erfolgslauf des ASK Kohfidisch, der vieles, aber sicher kein Zufall mehr ist.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 23. Oktober 2019 (01:00)

Was man im Sommer noch als Utopie abgetan hätte, ist Ende Oktober Realität: Der ASK Kohfidisch steht derzeit als bestes Südteam da und lässt Pinkafeld, Oberwart oder auch Eltendorf hinter sich. In dieser Form war das im Juli nicht abzusehen, denn personell veränderte sich am Papier wenig und in der Praxis doch einiges. Es gab etwa einen Wechsel im Tor, wobei der langjährige Einser-Goalie Rene Wagner Richtung Unterschützen abwanderte und für ihn Ex-Stegersbach-Keeper David Kraft auf- und auch voll einschlug. Auch der viele Jahre als Kapitän fungierende Philipp Schuch beendete seine Karriere und eigentlich befürchtete man einen Knicks in der mannschaftsinternen Hierarchie: unbegründet. Julian Binder nahm sich des Amtes als Kapitän an und wuchs noch mehr in eine prägende Rolle. Insgesamt verteilte man die Führungslast auf mehrere Schultern, was dem ASK-Tross gut zu Gesicht steht.

Mittlerweile muss man die Elf von Attila Banfalvi, der Trainer ist in der Mannschaft ungemein beliebt, auf der Rechnung haben. Nicht in der Meisterfrage, das ist kein Thema, aber die Top-Drei bis Top-Fünf sind bei optimalem Verlauf machbar. Denn das Gesamtkonstrukt des Kaders stimmt einfach und ist noch gar nicht am Ende seiner Leistungsfähigkeit angelangt. Diese auszuloten wird die Aufgabe für die weitere Spielzeit.