Das Schlusslicht als Gradmesser

Patrick Bauer über den Kampf im Tabellenkeller der 2. Liga Süd, der weiter offen bleibt

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 03. Mai 2017 | 02:51
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Die Meisterschaft im burgenländischen Unterhaus-Fußball eilt mit Siebenmeilenstiefeln ihrem Ende entgegen. Viele Fragen bleiben dabei offen. So auch in der 2. Liga Süd, wo Kohfidisch und Jennersdorf um den Aufstieg in die BVZ Burgenlandliga kämpfen, während Oberschützen nach Problemen im letzten Sommer und nur einem Pünktchen als Fixabsteiger gilt. Offen ist einzig, wer die Elf von Gerhard Stecker in die 1. Klasse begleitet. Zwei Kandidaten kristallisierten sich in den letzten Monaten mit dem SV Großpetersdorf und dem Heiligenkreuzer SV heraus. Runter will keiner der beiden Vereine, so viel steht fest. Die derzeit bessere Ausgangslage weist der SVG auf, denn neben vier Zählern Vorsprung hat man zudem am Samstag auch noch das „Bonusspiel“ in Oberschützen.

Es wird eine echte Bewährungsprobe für Michael Wurglits und Kollegen. Bei einem Sieg – Heiligenkreuz muss vier Stunden später in Stuben ran – hätte man bei entsprechendem Wochenend-Verlauf gar sieben Punkte Guthaben vor den letzten fünf Spielen der Saison. Ein Sieg beim Schlusslicht wäre also eine Vorentscheidung im Abstiegskampf. Aber es wäre nicht Großpetersdorf, wenn starken Auftritten nicht unerklärliche Rückschläge folgen würden. Also bleibt es vorerst auch fraglich, ob der SVG nach der nächsten Runde schon sorgenfrei sein kann.