Der Süden ist gut, aber etwas fehlt. Über die Lage in der Burgenlandliga vor dem Startschuss in die neue Spielzeit.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 29. Juli 2021 (02:59)

Neun lange Monate ist es her, als letztmals eine Kugel in der Meisterschaft rollte. In dieser Zeit passierte einiges. Auch wenn aktuell etwas Normalität zurückkehrte, wird es dauern, ehe sich das Leben, wie wir es kannten, vollends wieder einstellt. Und dennoch ist die Vorfreude aufs Wochenende groß, denn der Auftakt in allen Ligen erfolgt. Natürlich auch in der Burgenlandliga, die trotz der beiden coronabedingten Abbrüche wenig an ihrer Attraktivität verlor.

Die Top-Teams sind dieselben des Vorjahres: Siegendorf und Deutschkreutz, die zwar hie und da an ihrem Kader bastelten, aber wenig von ihrer prinzipiellen Stärke verloren. Die Gejagten hinten dran? Sicher die Südklubs aus Pinkafeld und Oberwart, die hohe Ansprüche haben, noch professioneller als schon zuvor arbeiten, aber (noch) nicht ganz reif für den großen Coup sein werden. Pinkafeld unterschätzt keiner mehr und in Oberwart gewinnt man, egal woher, immer gerne. So wären ein Stockerlplatz und/oder Top-Fünf-Ränge schon sehr gut zu werten.

Unten kann vieles passieren, weil nachjustiert – im Falle Markt Allhaus – oder der Kader etwas breiter aufgestellt wurde: siehe SV Güssing. Vor allem der GSV wird spannend zu beobachten sein, wie man sich in Oberpetersdorf schlagen wird. Ein Duell mit richtungsweisendem Charakter, denn beide zählen wohl aktuell zu den bedrohtesten Teams der Liga.