Die letzten paar Prozent fehlten

Über den wohl verpassten Aufstieg des USV Neuhaus in der 1. Klasse Süd.

David  Marousek
David Marousek Erstellt am 01. Mai 2019 | 01:09
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Bereits zum dritten Mal in Folge schrammt der USV Neuhaus wohl am selbst gesteckten Ziel „Aufstieg in die 2. Liga Süd“ vorbei. Auch, wenn es in dieser Saison rechnerisch noch möglich ist, scheint die Konkurrenz aus Jabing und St. Martin zu stark und konstant.

In der Saison 2016/17 brach die Mannschaft nach guter Hinrunde ein, ein Jahr später hatte Neuhaus das Nachsehen gegenüber den „nördlichen“ Konkurrenten aus Rotenturm und Grafenschachen. In der heurigen Spielzeit sind es sechs Runden vor Saisonende bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz – wahrscheinlich zu viel, auch, wenn die theoretische Chance noch lebt.

An fehlender Heimstärke mangelt es nicht, denn in dieser Statistik führt die Truppe von Marko Ivekovic die Tabelle als einzige Elf ohne Pleite an. Dafür wurden aber alleine gegen die vom Abstieg bedrohten Stremer fünf Punkte liegen gelassen. Das Auswärtsgesicht blieb zu wechselhaft, gute Auftritte und unerklärliche Rückschläge hielten sich die Waage. Was folgt?

Über den Sommer wird sich der Kader sehr wahrscheinlich an einigen Positionen verändern, denn der Aufwand war für das Gezeigte insgesamt zu wenig. Frisches Blut könnte auf Sicht aber guttun, auch, wenn die 2. Liga dann in weite Ferne rücken würde. Zumindest fürs Erste.