Die Richtung der Gunners stimmt. Über Oberwarts Basketballer, die trotz Aus im Cup zurück in der Spur sind.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 27. März 2019 (01:47)

Nach der letzten Saison, die für den Meister von 2011 und 2016 doch verkorkst war, lernten die Oberwarter Gunners aus ihren Fehlern. Mit Horst Leitner wurde ein Headcoach verpflichtet, der den Verein von Grund auf kennt und diesen sprichwörtlich lebt. Der Fachmann wuchs im Nachwuchs mit seinen Aufgaben und macht seine Sache auch als Chef gut. In der Bundesliga befindet sich sein Team nach 29 Runden punktegleich hinter den Kapfenberg Bulls und vor den Gmunden Swans auf Platz zwei, alle drei halten bei 42 Zählern. Im Halbfinale des Cup-Final-Fours mussten sich die Südburgenländer den Hausherren aus Gmunden nach zweimaliger Overtime denkbar knapp 90:91 geschlagen geben.

Schön wäre es allemal gewesen, einen der ewigen Rivalen der Bundesliga zu besiegen, aber sei’s drum. Nun steht für Leitners Team die Meisterschaft voll im Fokus. Ob der große Coup drin ist? Die Gunners präsentieren sich nach der vergangenen Saison diesmal fitter für höhere Aufgaben. Stichwort Play-offs, die das Team – wenn es die bisherige Linie auch beibehält – bodenständig und ohne großspurige Ansagen in Angriff nehmen wird. Bleiben die Gunners auch vom Verletzungspech verschont und sorgen die Fans gerade dann für den entscheidenden Heimvorteil, ist das vielleicht eine meisterliche und sicher eine höchst vielversprechende Basis.