Dieser Transfer tut dem Klub gut.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 04. Januar 2017 (04:48)

Kurz vor der Weihnachtsruhe wurde es beim SC Pinkafeld noch einmal laut. Christoph Saurer, ehemaliger Kicker bei Rapid, dem LASK oder Wacker Innsbruck, schloss sich den Mannen von Cheftrainer Thomas Pratl an, nachdem er im letzten halben Jahr noch für Mannsdorf in der Ostliga auflief und sich nun einer neuen Aufgabe zuwenden wollte.

So zeigte sich auch der SV Stegersbach interessiert, aber wie schon beim Mariasdorfer Lukas Kirnbauer, hatte der SCP die Nase vorne. Dabei spielten natürlich auch private Gründe wie die Entfernung eine Rolle, aber klar ist auch, dass die Pinkafelder mit ihrer geleisteten Arbeit der letzten Jahre auf sich aufmerksam und sich nicht nur als solid geführter Klub einen Namen machten, sondern auch die sportlichen Leistungen „peu à peu“ nach oben gingen. Manchen mag das nicht schnell genug gehen, aber Kontinuität und harte Arbeit sorgen meist für langfristigen Erfolg und weniger für kurzfristigen Glanz.

Zurück zu Saurer, dem sicher eine prägende Rolle im System Pratl‘s zugestanden wird. Mehr eigenen Ballbesitz, mehr Spielkontrolle und mehr Dominanz, so das Credo, um sich weiterzuentwickeln. Genau da hatten die Pratl-Mannen in der jüngsten Vergangenheit Probleme. Das könnte nun mit einem Lenker und Denker wie Saurer behoben werden.