Ein erster Bonus im Abstiegskampf. Über den derzeitigen Lauf in Güssing und in Kohfidisch, der Unterschiede hat.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 21. August 2019 (01:19)

Damit war nun wirklich nicht zu rechnen: Während Eltendorf, Pinkafeld und Oberwart sportlich der Musik in der Burgenlandliga hinterherhinken, lachen der SV Güssing und der ASK Kohfidisch von der Spitze. Erfolge mit unterschiedlichen Vorzeichen, denn während der Tross des GSV-Aufsteigers von seiner Euphorie zehrt und zuletzt auch Spielglück aufwies, konnte der Kader der Kohfidischer über den Sommer an einigen Stellen neu- und auch feinjustiert werden. Goalie David Kraft, Balint Nyirö, Leon Kalcsics und Dominik Ballwein erwiesen sich als Verstärkungen und mit Rückkehrer Kevin Hasler gewann man noch einmal Qualität aus den eigenen Reihen hinzu. Gut möglich, dass sich die Banfalvi-Elf bald höheren Zielen als „nur“ dem Ligaerhalt zuwenden kann – sofern verletzungstechnisch wenig passiert.

In Güssing mit Cheftrainer Hannes Winkelbauer sieht das ein bisschen anders aus und das Positive dabei? Der Coach weiß das auch! Er ordnete die Auftaktsiege richtig ein, sagte auch, dass man vom Glück profitierte und andere Zeiten kommen werden. Vor allem dann, wenn sich die Konkurrenten auf die Spielweise des GSV eingestellt haben und man vielleicht auch einem Rückstand hinterlaufen muss. Und dennoch gilt: Neun Punkte nach drei Spielen sind der „Wahnsinn“. Um es mit den Worten Winkelbauer‘s auszudrücken.