Ein Gewinn für gleich drei Klubs .

Von Patrick Bauer. Erstellt am 25. Januar 2017 (05:15)

Etwas weniger als eine Woche bleibt im „Transfer-Wahnsinn“, der im Winter 2017 aus südlicher Sicht gar keiner ist, noch Zeit. Bei nahezu allen Vereinen regiert dieser Tage aber Vernunft und Weitsicht. So verstärkten sich die „größten“ Klubs aus der BVZ Burgenlandliga mit talentierten Kickern (Lukas Kirnbauer zu Pinkafeld, Dominik Farkas zu Stegersbach, Kristyian Georgiev zu Neuberg), holten Spieler mit Bezug zum Verein (Mario Krammer und Marek Pasko zu Markt Allhau) oder einen Ausnahmekönner, der genau ins System passen könnte (Christoph Saurer/Pinkafeld). Und dann gibt es noch den SV Oberwart und den SV Eberau, die sich mit dem 2. Liga-Klub aus Güssing an einer Tormannrochade beteiligten, von der alle profitieren.

Die Güssinger hatten im Herbst drei nominell gleich starke Keeper, von denen Rene Pöschlmayer aber über weite Phasen verletzt war. Gut, dass der SV Eberau sich auf dieser Position verändern wollte – was nicht an den Leistungen von Keeper Gabor Sipos lag – leise beim GSV anfragte und dann bei „Pöschi“ zugriff, als dieser seine Zustimmung kundtat. Das machte den Weg für Sipos nach Oberwart frei. Fazit: Beim GSV und in Eberau kämpfen nun vier junge österreichische Torleute um die Nummer eins – und der SV Oberwart fand im Abstiegskampf einen Rückhalt. Wenn das keine perfekte Lösung für alle ist.