Ein Makel, der gar keiner ist. Daniel Fenz über Kirchfidisch (2. Klasse Süd B) und die aktuelle Situation im Verein.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 31. Januar 2018 (01:04)

Der SV Kirchfidisch und ein etwaiger Aufstieg in die 1. Klasse? Seit Jahren keine glückliche Liaison. Irgendeiner war am Ende immer zu stark. Im Vorjahr Tobaj, davor Neuhaus. Es fehlte immer nur wenig, aber das große Ziel, den Wiederaufstieg, verfehlte der Verein.

Auch in dieser Saison scheint Strem zu konstant, während die Mannen von Didi Steurer zumindest in der Hinrunde einmal zu oft umfielen. Geschadet hat es dem Traditionsklub nicht, die Elf liest sich immens stark. Einige Kicker haben Regionalliga- oder BVZ Burgenlandliga-Erfahrung, während andere Eckpfeiler bei 2. Liga-Vereinen spielten. Was fehlt den Kirchfidischern?

Nicht leicht zu beurteilen, aber eines ist auch klar: Es ist schwierig, den Meistertitel in der letzten Klasse zu erringen. Quasi jedes Team hat drei, vier starke Kicker, dazu „brauchbare“ Einheimische und selbst das reicht oft nicht, eine Spitzenposition einzunehmen. Das ist kein Problem, denn dem guten Ansehen des SVK schadet der Umstand 2. Klasse nicht. Eher gilt man als Vorzeigeverein, der gute Kicker rausbringt. Zuletzt wechselte Christoph Schaffer nach Eltendorf.

Die Nachwuchsarbeit ist vorbildlich und wenn am Ende wieder ein anderer oben steht, ist das auch kein Drama. Gut findet man den Klub aus dem Bezirk Oberwart dennoch, trotz dem „Makel“ der letzten Klasse.