Ein Präsent im 100. Geburtsjahr. Über den Aufstiegskampf in der 2. Liga Süd, wo der SV Güssing das Momentum hat

Von Patrick Bauer. Erstellt am 08. Mai 2019 (01:07)

Da waren es nur noch zwei: Weil sowohl der SV Mühlgraben (0:5 gegen Jennersdorf) als auch der USV Rudersdorf (1:2 in Rechnitz) ihre Spiele verloren, schrumpfte das Meisterfeld auf den SV Eberau und den SV Güssing zusammen.

Punktgleich steht man fünf Runden vor Saisonende auf dem ersten Platz, wobei die Eberauer das eindeutig bessere Torverhältnis von plus 14 gegenüber dem GSV aufweisen. Diese haben wiederum das Momentum auf ihrer Seite, denn wer Spiele wie beim 1:0 am Samstag in Olbendorf gewinnt, ist auf bestem Wege nach oben. „Kann schon sein“, meinte auch Trainer Hannes Winkelbauer dazu, als ihn die BVZ befragte, ob das das Holz sei, aus dem potenzielle Meister geschnitzt seien.

In seinem 100. Jahr wäre es das Erreichen der Maxime, der man sich 2016 bei der Generalversammlung verschrieb, zwischenzeitlich aber wieder davon abwich, weil auch in der 2. Liga die Entwicklung der teils jungen Elf geboten war. So sei ein Aufstieg kein Muss, aber wer weiß, wann sich so eine Geburtstags-Chance in dieser Form noch einmal bietet, denn aufzusteigen ist immer schwer, egal in welcher Liga. Das muss auch der Burgenlandliga-Meister von 2016 aus Eberau bedenken, der aber wohl mehr an seinem Kader verändern müsste. Dieser Vorteil liegt beim GSV – wie eben auch das Momentum.