Engagement wird endlich belohnt. Martin Plattensteiner über den Aufwind der jüngsten Akademie-Kicker.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 11. April 2018 (01:52)

Umso jünger Fußballer sind (und noch in der Ausbildung stecken, körperlich noch nicht ausgewachsen sind), desto größer ist das Wellental mit Höhen und Tiefen beim sportlichen Erfolg. Fußballkenner streiten sich schon lange, wo die Mitte zwischen der individuellen Ausbildung sowie den Ergebnissen liegen soll. Das Messi-Argument („Gebt den Kleinen eine Chance) gilt da genauso, da jede Profitruppe nicht nur Zauberer, sondern auch Handwerker beschäftigen muss.

Das erste AKA-Jahr gilt meistens als das Schwierigste. Die manchmal Noch-14-Jährigen benötigen eine längere Anlaufzeit, um sich an das Tempo in Training und Spiel zu gewöhnen. Die ständige Belastung auf höchstem Niveau im Sport sowie im Internat und in der Schule – all diese Faktoren spielen mit, wenn es um die Entwicklung eines homogenen Mannschaftsgefüges geht.

Zudem möchte sich jeder Spieler präsentieren und zu Einsätzen kommen. Das ist noch schwieriger, denn kaum ein AKA-Trainer des Landes wird ein Spiel mit den vermeintlich „schlechteren Kickern“ beginnen. Alle bei Laune halten, das macht beispielsweise AKA-U15-Chefcoach Manuel Takacs perfekt. Sein Team und er opfern sehr viel Zeit, um besser zu werden. Scheinbar zahlt sich das Engagement aus –siehe geschaffte Quali für den Cordial-Cup.