Oberwart

Erstellt am 05. Dezember 2018, 02:10

von Daniel Fenz

Erstes Zeichen an die Konkurrenz. Daniel Fenz über den Transfer von Stefan Wessely, der Signalwirkung haben könnte.

Am Sonntag machte eine junge Oberwarter Auswahl beim Raiffeisen-Cup des SC Oberpullendorf auf sich aufmerksam, denn Dominik Farkas und Kollegen holten sich den ersten Turniersieg. Es war schon ein erster Schritt in Richtung BFV-Hallenmasters am 12. Jänner 2019.

Fast noch erfreulicher nahm man die Meldung, die nur wenig später folgte, auf: Stefan Wessely kehrt zurück. Der Sportliche Leiter Michael Benedek nannte es gar „die Heimkehr des verlorenen Sohnes“, der in den letzten vier Jahren in Stegersbach kickte, dort nach Kreuzbandriss im Jänner nur mehr gemeldet blieb und schon im Sommer für sich entschlossen hatte, ab 2019 etwas Neues zu versuchen. Der gesamte Süden hatte ihm am Wunschzettel, nur drei Teams kamen wirklich infrage: Da Pinkafeld im Zentrum beinahe überbesetzt ist, blieben Kohfidisch und Oberwart in Rennen.

Kohfidisch versuchte alles, das Rennen machte aber sein Ex-Klub. Die Ziele beim SVO sind groß. Hinter vorgehaltener Hand wird bereits über die Regionalliga gesprochen, vorerst gilt es aber sich in der Burgenlandliga zu konsolidieren. Mit zwei Säulen – einer stark nachrückenden Jugend und einem ambitionierten Stamm – hat man die Basis, um erfolgreiche SVO-Zeiten wieder aufleben zu lassen. Und mit dem Transfer von Stefan Wessely wurde ein Zeichen gesetzt, dieses Vorhaben voranzutreiben.